Die Otto's

Who the "F" is OttoChrom

OttoChrom - Von Dirk den Haarwuchs, von Harald die Figur und von beiden als Hybrid seine Philosophie und sein Knowhow: Dirks über viele Jahre gesammelte Auto-Expertise und seine über 25 Jahre gewachsene Lebensphilosophie des Teilens von schönen Dingen. Harald´s Gespür für die Kundenbedürfnisse und seine Erfahrung aus der Entwicklung von Geschäftsmodellen - damit OttoChrom vor lauter Langsamkeit nicht der Motor absäuft oder wegen zu schneller Fahrt überhitzt. Übrigens: Unsere jeweiligen schlechten Eigenschafen haben wir nicht auf OttoChrom übertragen, mit denen muss jeder selbst weiterhin für sich klar kommen.

OttoChrom wurde bewusst auf OttoChrom getauft und nicht auf ein anonymes, vor Anglizismen strotzendes Kunstwort: OttoChrom möchte sich um die Fahrzeughalter und die Mieter kümmern wie ein guter Gastgeber um seine Gäste. Sein Ansporn ist es, dass sich beide bei ihm wohl und sicher fühlen. Dass die Teilnahme am OttoChrom Sharing eine gute Entscheidung ist, die das Leben von beiden bereichert. Und zuvorderst hat Otto ein Faible für alles auf vier Rädern - nicht für die mitunter Grausamkeiten, die Automobilbauer aus aller Herren Länder heutzutage von den Laufbändern lassen, das austauschbare Einerlei allenthalben und das Sounddesign aus dem Computer, sondern….Ihr wisst schon. Und by the way: Dirk und Harald kennen sich schon seit der gemeinsamen Zeit am Gymnasium und Dirk´s Vater heisst Otto.

Harald Chrom damals
Harald Chrom heute

Harald Chrom

Das viele Nachdenken über Sinn und Unsinn von Koffein, Taurin und Benzin hat ihm schon in jungen Jahren die Haare ausgehen lassen. In seinen Jahren bei Red Bull hat er sich von Salzburg aus viel um internationales Marketing gekümmert, deshalb wird er auch wegen seine breiten Idioms nördlich des Weisswurstäquators gerne mal als Österreicher verortet. Seine Haarpracht war aber durchaus von Vorteil, um bereits vor 25 Jahren vordere Plätze bei nationalen Mittelstreckenläufen zu ergattern. Die Aerodynamik machts: Noch heute wird er sehr unruhig wenn er nicht jeden Tag durch Berlin rennen, fahren (mit dem Rennrad) oder rudern kann.

Dirk Chrom

Irgendetwas ging damals schief. In einer Dezembernacht im Jahr 1984 auf einer ziemlich verschneiten, bayerischen Waldwiese wollte er checken was man einem Opel C-Kadett in Sachen „Drift“ wohl so zumuten könne… Nur Sekunden später war der Opel ca. 30cm kürzer, die Heckscheibe, Schnee und viele Tannenzapfen und Zweige lagen auf der Rücksitzbank. Opas Führerschein-Geschenk war im Arsch… Ein neues Auto musste her. Und im weit entfernten Köln stand dieser wunderbare Mercedes Benz-Heckflossen-Leichenwagen. Die Sache mit den alten Autos nahm also Fahrt auf…

1994 aus Bayern nach Berlin gezogen. 1998 als allerallerererster in Deutschland begonnen, klassische Automobile stationär zu vermieten. Anfangs vom heimischen Küchentisch aus. Ab 2002 dann im Berliner MEILENWERK (heute Classic Remise). Viel Lehrgeld bezahlt. Heute aber kann man ihm keine Story vom Pferd mehr über das Oldtimervermieten erzählen: Er kennt sie alle!

Und ja, er weiß wie es richtig gemacht wird!

Dirk Chrom damals
Dirk Chrom heute
Robert Chrom damals
Robert Chrom heute

Robert Chrom

Robert kam schon in seiner frühen Jugend mit Benzin in Berührung…
Er kommt aus dem Osten. Also so richtig „Osten“. Aus Polen. So richtig viele, unterschiedliche Automodelle konnte man damals auf Polens Strassen nicht sehen. Polski Fiat oder Maluch - in gerade mal drei unterschiedlichen Farben. Gelegentlich konnte man dann auch mal einen exotischen Trabant entdecken. Und plötzlich kommt Robert´s Onkel aus Westdeutschland mit seinem 86er Audi 100 2.3 mit einem kernigen Fünfzylinder unter der Haube in den wilden Osten. Schon nach den ersten Kilometern, die er mit seinem Onkel im Auto fahren durfte, stand fest: Irgendwann muss sein Auto mehr als 2 Zylinder haben. 5 sind gut. Aber 8 Zylinder wären noch besser :) Heute, viele Autos und viele Zylinder später, nutzt er gerne den 8-Zylinder Mustang am Wochenende – von Montag bis Freitag ist es ein moderner Mini Cooper mit viel PS…

Robert ist der Maschinist bei OttoChrom. Ein großartiger Programmierer der Tage und Nächte im „Maschinenraum“, dem BackEnd der Website OttoChrom.de verbringt und oft erst mit dem ersten Sonnenlicht früh am Morgen ins Bett geht…

Steven Chrom

Steven ist das jüngste Mietglied der OttoChrom-Tafelrunde. Zu Beginn des OttoChrom-Abenteuers im Jahr 2020 gerade mal 23 Jahre alt und von Oldtimern oder Autos soviel Ahnung wie Steve McQueen vom Stricken… Führerschein zwar angefangen und dann doch wegen „wichtigerer" Dinge abgebrochen. Steven lebt und arbeitet ganz tief im OttoChrom-Maschinenraum und programmiert und programmiert und programmiert… Vermutlich unterbricht er die Arbeit an unserer Homepage nur zum Essen und um gelegentlich etwas an der TU-Berlin zu studieren. Schlafen und in die Sonne gehen hat er schon vor einiger Zeit aufgegeben. Wir sehen ihn nur sehr selten live und in Farbe, da er zu Zeiten arbeitet, an denen der Rest des Team ein paar Stunden die Augen zumacht;) Aber: Ohne ihn geht nix!! Er sorgt dafür, dass ottochrom.de reibungslos funktioniert, Geld dorthin überwiesen wird wo es hin soll und natürlich auch dass die Community Mitglieder miteinander kommunizieren können. Auch die Optik der Webseite wurde in Kooperation mit Robert von seinen Händen „geschönt“.

Steven Chrom heute

Die NVZ Kolbenfresser GmbH

An einem sonnigen Sonntagnachmittag im Juni 1986 saßen Harald & Dirk mit zwei Freunden (Markus und Martin) auf einer Mauer. Einer Mauer in Bayern. Augsburg um genau zu sein. Eine Mauer, die einen großen, geteerten Platz umrahmte, auf dem eine Halle stand. Eine Halle in der Nutztiere (Rinder, Kälber und Schweine) gehandelt wurden. Das sog. Nutzviehzentrum Augsburg (NVZ).

Was tun? Es war angenehm warm. Unsere Autos standen direkt vor uns: Ein Mercedes Heckflossen-Leichenwagen, Fiat 124 Spider, VW 181 „Kübelwagen“ und ein Toyota FJ 40 Geländewagen. Neben uns standen ein paar Flaschen „Augustiner Hell“ - oder war es vielleicht doch Eistee oder so..? Egal. Wir entschieden, jetzt sofort ein Rennen zu starten. 24 Stunden lang um diese Halle zu fahren. Sieger ist, wer nach 24 Stunden als erster über die aufgemalte Ziellinie fährt.
Die (in unserer Diktion) legendären "24 Stunden vom NVZ“ begannen!

  • Dirks Leichenwagen schied nach etw 3 Runden mit einem geplatzten Kühlerschlauch aus.
  • Markus Kübelwagen hatte wenige Runden später einen geplatzten Vorderreifen (und kein Ersatzrad)
  • Harrys Toyota rollte nach 12 Runden aus, da keine Gänge mehr eingelegt werden konnten
  • Martin stoppte seinen Fiat Spider dann in Runde 13, da er alleine keine Lust mehr hatte

Wir alle haben diesen Tag noch in bunten Farben vor Augen, wir alle sind bis heute Freunde geblieben und wollen und werden das Rennen nie vergessen.
Es gab somit keine andere Wahl bei der Firmierung. Die NVZ Kolbenfresser GmbH war geboren…